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Lublin lädt zum

Münster. Wie gut kommen Bürger in Münster, Lublin, Viseu und Panevezys mit "ihrer" Stadtverwaltung zurecht? Gibt es in der einen Stadt Ideen und Projekte, von denen die anderen profitieren können, bei denen sich gar eine Zusammenarbeit anbietet? Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt einer Tagung, zu der Lublin jetzt drei seiner Partnerstädte nach Polen eingeladen hatte.

Das Treffen war Teil des von der EU geförderten Projektes "Von der Lubliner Union zur Europäischen Union". Vor rund 440 Jahren war in Lublin der Zusammenschluss von Polen und Litauen besiegelt worden. Dies hatte Münsters polnische Partnerstadt zum Anlass genommen, mit seinen Schwesterstädten in Portugal, Litauen und Deutschland Strategien für aktuelle Entwicklungen und Probleme auszutauschen. So stellten Susanne Rietkötter (Amt des Rates und des Oberbürgermeisters) und Claudia Ryll (Münster Marketing) in einer Arbeitsgruppe beispielsweise Münsters Aktivitäten in den Bereichen Kultur und Tourismus vor. Um das Thema ?Bürgerservice? - ob nun persönlich oder im Internet, zentral gebündelt oder dezentral in den Stadtteilen - ging es in der Präsentation von Ute Kutschera (Presseamt) in einem zweitem Workshop. Diente dieses erste Treffen vor allem auch dem besseren Kennenlernen der zum Teil recht unterschiedlichen Städte, sind weitere Treffen zu konkreten Themenschwerpunkten geplant. Größere Bauvorhaben, Instrumente der Wirtschaftsförderung und die Förderung des sozialen Engagements sollen ebenso auf der Tagesordnung stehen wie mögliche gemeinsame kulturelle oder touristische Aktivitäten.