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Fotografie, Installationen und Geschichte | ||
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Münster (hnn). Gleich drei Ausstellungen enden heute in Münster. Von 9.00 bis 19.00 Uhr besteht noch einmal die Möglichkeit zum Besuch der Fotoausstellung von Andreas Löchte mit dem Titel "Gesichter der Welt" im Foyer der Raphaelsklinik, dessen Bilder von menschlichen Gesichter und Gesten als spontan, vielfältig und direkt beschrieben werden. | ||
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Beim Förderverein Aktuelle Kunst (F.A.K.) in der Fresnostraße kann man sich zwischen 16.00 und 19.00 Uhr noch einmal von den Installationen Max Sudhues unter dem Titel "reminiscence bump" beeindrucken lassen. Er konstruiert auf spielerische Weise seinen eigenen bildnerischen Kosmos. Überreste der alltäglichen Welt fungieren als Mittel zur Formung neuer Kompositionen. Durch die Nutzung der Strategie des Schattentheaters komponiert er mit seinen Installationen eine weitere bildhafte Ebene auf den verschiedenen Wänden des Raums. Er greift vorhandene Gegebenheiten des jeweiligen Ortes auf und lässt sich nicht auf ein konkretes Medium festgelegen - vielschichtige raumspezifische Interventionen entstehen, die in einen Dialog mit den projizierten Arbeiten treten. "Globalisierung ist ein Phänomen der Moderne". Wer so etwas denkt, hat weit gefehlt. Das in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts entdeckte Schiffswrack am Kap Uluburun südlich von Kaş beweist es - Waren aus aller Herren Länder der damals bekannten Welt, vom Balkan bis Somalia, von der italienischen Halbinsel bis Afghanistan. Und auch die Qualität der Waren rangiert von normaler Gebrauchskeramik bis zu Luxusgütern der antiken "high society". Dies alles bietet das Schiffswrack von Uluburun, und es gibt uns somit einen aufschlussreichen Einblick in das Wirtschaftswesen der Welt vor über 3.000 Jahren. Von 1984 bis 1994 haben Wissenschaftler diesen bedeutsamen Schatz geborgen. Die Untersuchungen dauern bis heute an, und mit Spannung werden weitere Ergebnisse erwartet. Der heutige Vortag von Timm Hamann soll einen ersten Einblick in einen der spektakulärsten archäologischen Funde der jüngeren Vergangenheit geben. Alle Interessierten sind hierzu heute noch einmal um 14.15 Uhr ganz herzlich eingeladen, sich im Archäologisches Museum der WWU am Domplatz einzufinden. | |


